HERZLICH WILLKOMMEN !

Sie sind Kirche. Hier ist Ihre Gemeinde.

Die folgenden Zeilen, liebe Gemeinde, versuchen eher unsere Homepage, die wir Ihnen zur Lektüre empfehlen, in die besonderen Zeiten und Umstände einzuordnen, in denen sie nach und nach aktualisiert wird. Wobei: Diese Zeilen schreibe ich am Abend des 3. Dezember, also einen Tag nach den letzten Entscheidungen einer Ministerpräsidenten-Konferenz unter der Leitung der scheidenden Kanzlerin Angela Merkel.

In unserem Gospelchor „Glory to God“ singen nur vollständig gegen Covid-19 geimpfte Frauen und Männer. Und dennoch proben wir seit Wochen schon nicht mehr. Wir verstehen das als unseren durchaus bedauerlichen Beitrag aus Vernunftgründen Verantwortung zu übernehmen füreinander und für die Menschen, zu denen wir privat und beruflich in Kontakt stehen. Wir verzichten damit freiwillig auf etwas, was uns wert und teuer ist, obwohl wir das bisher nicht müssten.

Andere übernehmen bis heute keine Verantwortung in diesem Sinne.

Wir planen mit den Proben im neuen Jahr wieder zu beginnen, nach und nach mit denen von uns, die dann jeweils geboostert sind.
Dazu laden wir natürlich jetzt schon alle Interessierte ein.

Mathias Schoenen

 

Angedacht

Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen, spricht der Herr.
Sacharja 2,14

Liebe Gemeinde,

wenn sich wichtiger Besuch anmeldet, geht´s ans Aufräumen. Die Zimmer werden hergerichtet, die Stapel an Papier, Wäsche und anderer Sachen, die sich im Alltag aufgetürmt hatten, werden abgebaut oder verschwinden irgendwo. Es wird gründlich geputzt, eine neue Tischdecke aufgelegt. Und wenn es Übernachtungsbesuch ist, so wird ein Bett bezogen, Handtücher bereit gelegt, das Essen geplant, eingekauft, vorbereitet.

Wenn sich jetzt sogar jemand anmeldet, der bei uns einzieht, werden die genannten Vorbereitungen bei weitem nicht ausreichen. Ein Elternteil zieht mit ins Haus, eine Tochter oder ein Sohn kehrt zurück … die Vorbereitungen werden umfangreicher ausfallen.

Im Weihnachtsmonat Dezember begegnen wir der Ankündigung eines Einzugs. Gott selbst kündigt der „Tochter Zion“ an, bei ihr wohnen zu wollen. Mit dieser „Tochter Zion“ war in einer späten Zeit des Alten Testaments die Stadt Jerusalem gemeint. Sie war nach einem verheerenden Krieg zerstört worden, ihre Bevölkerung wurde verschleppt und konnte erst nach 70 Jahren in die Ruinen zurückkehren. Mit dem Wiederaufbau begann dort das Leben neu. Denken wir an unser Land nach 1945 oder an die heutigen Hochwassergebiete.

In diese Situation hinein kündigt Gott persönlich an: Ich will bei dir wohnen! Ich zieh mit ein in deine Ruine, in dein unfertiges Haus. Ich setze mich deinen Sorgen aus, wenn du über den nächsten Tag nachdenkst. Ich will von deinen Plänen hören, wenn es bei dir um die Gestaltung einer neuen Zukunft geht. Ich werde Anteil haben an deinen Hoffnungen für dich, deine Kinder und Enkel.

Und schon sind wir hier und heute bei uns. Diese Ankündigung des Einzugs Gottes erreicht uns nicht zufällig im Advent des Jahres 2021. In einer Zeit traditionellen Wartens auf das Kind in der Krippe, in der nichts mehr traditionell ist. In einer Zeit, in der uns kaum noch jemand besucht und auch wir kaum noch jemanden besuchen. In einer Zeit, in der im Gegenteil die Kontakte zwischen uns wieder reduziert werden. In diese Zeit hinein ruft Gott: „Ich komme!“ Jetzt kündigt er an: „Ich will bei dir wohnen!“

Bei uns ist nichts vorbereitet, im Gegenteil, alles schreit „Abstand halten“ – und das zu Recht. Es ist kein Zufall, dass Gott sich genau diese Lage aussucht, bei uns einzuziehen. Bei den Menschen ohne Wohnraum, so wie einst in Bethlehem. So auch jetzt in den Grenzwäldern Belarus. Gott kündigt sein kommen bei den Menschen an, die nicht mit ihm rechnen, die ihm nichts anzubieten haben, kein Heim, keine Gemütlichkeit, keinen Schutz vor Krieg oder Krankheit.

Was wir tun können in dieser Zeit? Wir können Gott wohl einfach bitten: „Ja, komm in unser Leben und in das Leben aller Menschen, das gerade so ist, wie es ist. Tritt ein. Teile es und wohne unter uns. Sei willkommen!“

Ihnen und Ihren Lieben Gesundheit, Gottes Segen,
ein gesegnetes Christfest und ein behütetes Neues Jahr

Ihr Pfarrer Mathias Schoenen

 

 

AKTUELL

Präsenzgottesdienste

Sonntagsgottesdienste finden im Moment nur um 10.00 Uhr im Geusen-Haus in Bocket statt!

Bitte denken Sie an die aktuellen Hygienevorschriften:
Am Eingang gilt weiterhin die Registrierung ohne besondere Platzzuweisung. Es gelten weiterhin Abstands- und Maskenregel. Zutritt für vollständig Geimpfte, Genesene oder aktuell Getestete.

Unser aktueller Gottesdienstplan als PDF

Online-Andachten aus der Friedenskirche

"Schoenen grüßt"

zum YouTube Channel

Unwetterkatastrophe  Spendenmöglichkeit

Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL), die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR), die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) und die Lippische Landeskirche haben ein gemeinsames Spendenkonto eingerichtet.
Das Konto bei der KD-Bank lautet:
Empfänger: Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL
IBAN: DE79 3506 0190 1014 1550 20
Stichwort: Hochwasser-Hilfe

UNSERE ANGEBOTE